Shades Tours: Die Schattenseite des „sozialen Wien“

Obdachlose gibt es in Wien überall, im Park, in der U-Bahn oder am Bahnhof und wir treffen sie jeden Tag. Nur meistens wissen wir nicht, dass jemand Obdachlos ist, denn das typische, verwahrloste Bild welches der Rest der Gesellschaft von Obdachlosen hat, trifft nur auf einen kleinen, prozentuellen Teil zu. Diese Info bekam ich während unserem Klassenausflug in die Gruft, organisiert von Shades Tours.

„Shades Tours“ ist ein 2015 von Perrine Schober gegründetes Projekt, welches sich als „lösungsorientierte Schnittstelle zwischen den Betroffenen und potenziellen Arbeitgebern“ versteht. Doch auch Menschen, die keine Arbeit anzubieten haben, wie zum Beispiel Schulklassen, können sich dort eine Tour arrangieren lassen.

Was macht die Stadt um diesen Menschen zu helfen? Verschärft die Gesetze und geht mit der Polizei gegen sie vor. Doch es wird auch versucht zu helfen, wie in diesem Winter den wir „überlebt“ haben, hat die Stadt Wien die Übernachtungsquartiere aufgestockt.

Es ist ein Ausflug, der keinen großen Glückshormonrausch im Menschen auslöst, sondern eher einer der nachdenklich stimmt und die Situation der Obdachlosen in Wien, welche die Strapazen mit denen sie konfrontiert werden aushalten sollen, näherbringt.

verfasst von Yunadi Baydulaev

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